25 Jahre Pfahl Hannover
21.06.02
Der Pfahl Hannover feierte am 15. Juni 2002 sein 25jähriges Bestehen mit einem Festgottesdienst und anschließendem Grillen auf dem Grundstück des Pfahlhauses in Hannover.
Durch die Versammlung führte Peter Hopf, der amtierende Pfahlpräsident. Eckehard Jensen (Pfahlpräsident von 1984 – 1992) und Dr. Matthias Leben (Pfahlpräsident von 1992 – 2002) berichteten über die Geschichte des Pfahles Hannover aus ihrer Sicht. Nicht dabei sein konnten Michael Schulze (Pfahlpräsident von 1977 – 1984), er dient zur Zeit als Missionspräsident in Wien.
Bericht von Helmut Büchler
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Was ist ein Pfahl? Auf örtlicher Ebene sind Familien und Alleinstehende der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage zu Gemeinden zusammengefaßt. Eine Gemeinde besteht aus 200 bis ungefähr 600 Mitgliedern. Mehrere Gemeinden werden zu einem Pfahl (= Diözese) zusammengefaßt. Ein Pfahl funktioniert im großen und ganzen autonom und wird von einem Pfahlpräsidenten an seiner Spitze, seinen beiden Ratgebern und weiteren Mitgliedern geleitet. Der Begriff Pfahl wird aus dem Alten Testament abgeleitet. Gleichwie im alten Israel Pfähle in die Erde gerammt wurden, um die Stiftshütte zu verankern, haben Pfähle heute die gleiche symbolische Funktion für die Kirche.
Jahreszahlen zum Pfahl Hannover: Der Pfahl Hannover wurde 1977 im Theater am Aegi mit Michael Schulze als erstem Pfahlpräsident gegründet. 1984 löst ihn Eckehard Jensen auf einer Sonderpfahlkonferenz in der Aula des Kaiser-Wilhelm-Gymnasiums ab. Unter Präsident Jensen wurde das neue Pfahlhaus in der Hildesheimer Str. 344 gebaut, das 1990 von Spencer Condie, dem Ratgeber des damaligen Gebietspräsidenten geweiht wurde. Vom August 1992 bis zum 05. Mai 2002 leitete Dr. Matthias Leben den Pfahl. Am 05. Mai 2002 begann die Amtszeit von Peter Hopf. Die Arbeit als Pfahlpräsident ist ehrenamtlich.
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Ratsherr Burkhard Blickwede überbrachte im Namen des Oberbürgermeisters Herbert Schmalstieg die Grüße der Landeshauptstadt Hannover. Er würdigte die Werte Familie, Ehrlichkeit, Sittlichkeit, die von der Kirche vertreten werden und sprach sich dafür aus, das es nicht wieder zu Ausgrenzungen von Minderheiten kommt, unter der in der Vergangenheit auch Mitglieder der Kirche zu leiden hatten.
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Danach überbrachte Arno Kirse, Bezirksbürgermeister von Döhren/Wülfel die Grüße des Stadtbezirkes. Er zeigt in seiner Rede detaillierte geschichtliche Kenntnisse von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.
Eingerahmt wurden die Ansprachen durch die hervorragenden Gesangsdarbietungen des Kinderchores und der Jugendchores.
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Das herrlich warme Sommerwetter lud zum Essen und Trinken im Freien ein. Es gab ausreichend Gelegenheit zu Gesprächen und zum gegenseitigen Kennenlernen. Den Gaumen konnten man an einer Vielzahl von Salaten, Grillfleisch, Bratwurst und Eis erfreuen.
Wer Zeit hatte blieb bis 20:00 Uhr und amüsierte sich über „Die Physiker“, eine Komödie von Dürrenmatt, die von der Theatergruppe der Gemeinde Hannover aufgeführt wurde.
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