56 Mio. Dollar Gewinn in Salt Lake City
25.04.02 | Dolomiten - Tageblatt in Tirol
Salt Lake City (dpa) - Die Olympischen Winterspiele vom 8. bis 24. Februar in Salt Lake City bescherten dem Organisationskomitee SLOC einen Gewinn von 56 Millionen Dollar. "Die Spiele waren zauberhaft - nicht nur für den Sport. Die Vorsehung lässt uns nun alle lachen", sagte SLOC-Chef Mitt Romney in der Mormonen-Metropole bei der Verkündung der Gewinnzahlen.
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Der nunmehrige republikanische Gouverneurs-Kandidat für den US-Bundesstaat Massachusetts hatte seit seiner Amtsübernahme drei Jahre vor Beginn der Spiele einen radikalen Sparkurs gefahren. Das Gesamtbudget für die Winterspiele und die sich anschließenden Paralympics betrug 1,3 Milliarden Dollar. Größter Nutznießer des Überschusses ist die Utah Athletic Foundation. Ihr werden 26 Millionen Dollar überwiesen. Hinzu kommen vier Millionen Dollar vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC), das laut Präsident Jacques Rogge "aus Dankbarkeit gegenüber den Menschen in Utah" auf seinen Gewinnanteil verzichtet. Das 17-tägige Wintersportfest in Salt Lake City erwirtschaftete damit einen höheren Profit als die Olympischen Spiele 1996 in Atlanta. Die Jahrhundertspiele verbuchten lediglich einen Überschuss von zehn Millionen Dollar.
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